Ein kostenloses Girokonto ist oftmals an Bedingungen geknüpft

Filialbanken und Direktbanken müssen sich etwas einfallen lassen, um neue Kunden auf Ihre Seite zu bringen. Daher haben sich zahlreiche neue Marketingstrategien herausentwickelt, die dafür Sorge tragen sollen, die Aufmerksamkeit der Kunden zu erregen. Ein aktuell sehr begehrtes Angebot ist dabei das kostenlose Girokonto. Doch ein kostenloses Girokonto ist oftmals an Bedingungen geknüpft, die im ersten Moment in keiner Bewerbung des Angebotes genannt werden. Daher sollte man sich intensiv mit dem Angebot eines kostenlosen Girokontos befassen, um letztendlich genau darüber Bescheid zu wissen, welche Verpflichtungen und Konditionen auf Neukunden zukommen.

Häufig ist ein kostenloses Girokonto erst dann kostenlos, wenn kontinuierlich ein bestimmtes Guthaben auf dem Konto vorhanden ist. Somit finanziert sich das Girokonto für die Bank durch Guthabenszinsen, die an den Kontobesitzer häufig nur zu einem geringen Teil weitergegeben werden. Trotzdem kann sich ein so genanntes Gratis-Konto durchaus rechnen, wenn man alle Bedingungen und eventuell vorhandene weitere Kostenpunkte beachtet:

Kostenloses Girokonto bedeutet manchmal erhöhte Dispozinsen

Banken stellen ihre Bearbeitungsgebühren stets in Rechnung. Wer sich nun denkt, dass dies bei einem kostenlosen Girokonto anders wäre, der hat sich getäuscht. Denn auch bei einem kostenlosen Angebot hat sich die jeweilige Bank ihre Gedanken gemacht. Erscheint das Angebot doch im ersten Moment kostenlos, so sind die Bearbeitungsgebühren auf andere Bereiche umgelegt. Zu diesen Bereichen gehört zum Beispiel der Dispozins. Hierbei müssen Kunden mit einer Verzinsung des in Anspruch genommenen Geldes von bis zu 14% rechnen. Es wird schnell ersichtlich, dass ein kostenloses Girokonto mit solch hohen Dispozinsen kein attraktives Angebot darstellt.

Kostenlose Kreditkarte zeitlich beschränkt

Eine weitere Werbemaßnahme der Banken, um das eigene kostenlose Girokonto zu vermitteln, ist die Vergabe einer kostenlosen Kreditkarte. Doch auch hierbei wird ein Trick der Verschleierung angewandt. Denn kostenlos ist die Kreditkarte schon, allerdings nur für einen bestimmten Zeitraum. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Befreiung der Kosten von bis zu 12 Monaten. In seltenen Fällen gewähren Banken auch eine 24-monatige Befreiung der Kosten. Dennoch beweist auch diese Tatsache, dass ein kostenloses Girokonto  nicht kostenlos ist.

Zahlreiche Portale bieten im Internet einen detaillierten Vergleich, der alle Vorzüge und Nachteile der jeweiligen Anbieter auflistet und so die benötigten Informationen weitergibt.

 

Eine Antwort auf „Ein kostenloses Girokonto ist oftmals an Bedingungen geknüpft“

  1. Das ist tatsächlich auch das ärgerliche. Man wirbt mit dem Begriff „kostenloses Girokonto“, aber am Ende müssen bestimmte Vorraussetzungen erfüllt werden, um dieses überhaupt zu bekommen. Insbesondere monatliche Einzahlungen einer bestimmten Summe sind Pflicht und das schränkt natürlich wieder einige aus. Daher lohnt es sich tatsächlich, wie hier erwähnt, ein Vergleich zwischen den Banken, denn es gibt tatsächlich noch Banken, die auf solche Vorraussetzungen verzichten und man somit tatsächlich eines kostenloses Girokonto bekommt.

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